Damit ihr wisst wer das hier verzapft hat.

Mich hat das Wanderfieber 2012 gepackt. Den Grund, so denke ich, kennt so manch einer selbst. Es wird nach und nach alles zu viel. Der Körper stöhnt, der Geist will weg. Bei mir ist, so wie bei vielen Anderen, einfach beruflich viel los. Die Schere zwischen Druck (den man sich aber oft selbst aufbaut) und Leistungsgrenze geht immer weiter auseinander. Wenn man Glück hat, merkt man das sich da was an den Gefühlen und Gedanken nach und nach ändert. Leider im negativen Sinne. Meine Frau hat diesen Abgrund auf dem ich mich zu der Zeit hinbewegte schon hinter sich und erst jetzt lerne ich das zu verstehen. Ich erkannte die Zeichen der Zeit dann plötzlich auch an mir selber. Hinzu kamen noch ein paar Kilo zu viel und auch das Baujahr nicht mehr das neuste. Jetzt hieß es schnellsten die Kurve bekommen.

Die Kurve war für mich der sanfte und temporale Ausstiegt. Neudeutsch „Entschleunigung“. Weg, allein, Kopf frei bekommen, durchatmen und ganz viel Ruhe. Und die Idee einer mehrtägigen Wandertour war geboren. Schon beim ersten Einlaufen meiner daraufhin neuerstandenen Wanderschuhe durch einen tief verschneiten Wald hat gereicht, um mich gänzlich von der Abenteuerlust packen zulassen. Welch eine Ruhe und Geborgenheit strahlte dieses kurze Stück aus. Es macht einfach Lust auf mehr. Und diese Lust wächst von Jahr zu Jahr oder besser von Tour zu Tour immer weiter.

Einen anderen Nebeneffekt hat das ganze dann auch noch. Nicht mehr das jüngste Baujahr und eine paar Kilo zu viel, rafte ich mich endlich mal auf um mich nach langer Abstinenz wieder körperlich zu ertüchtigen.

Ich selbst lese und recherchiere gerne und viel im Internet oder in Büchern und Zeitschriften. Und so ist mein Entschluss stetig gewachsen, meine Erlebnisse, Eindrücke, Gedanken und die Begeisterung rund um das Wandern mit euch zu teilen.

Frank

 

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